Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit
Bundesweiter Schwerpunkt an der Pädagogischen Hochschule Steiermark

Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer bewusst einsetzen

Veranstaltungsdetails

Termin:
30.09.2026, 16.00 – 17.00
Ort:
online
Zielgruppen:

Lehrpersonen aller Schularten
Schulleitungen und pädagogisch Mitarbeitende

Veranstalter:

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und Robert Bosch Stiftung

Sprache entscheidet, wer Zugang zu schulischen Angeboten hat und darüber, wie sich Schülerinnen und Schüler angesprochen fühlen. Doch wie können wir Sprache so nutzen, dass sie Teilhabe ermöglicht, statt Barrieren zu schaffen? In diesem Online-Impuls laden Alina Baur und Anıl Konar von der SchlaU-Werkstatt für Migrationspädagogik die Teilnehmenden ein, eigene Sprachgewohnheiten und die Haltung zu Sprache(n) zu reflektieren und festgefahrene Denkmuster zu hinterfragen. Die Referentinnen sprechen darüber, wie Lehrkräfte eine sprachensensible und diskriminierungskritische Haltung entwickeln und ihre Schülerinnen und Schüler stärken können. In der Veranstaltung wollen wir gemeinsam reflektieren, hinterfragen, gestalten und uns mit konkreten Methoden auseinandersetzen, mit denen Lehrkräfte Mehrsprachigkeit in der Schule sichtbar machen können.

Hafize Anıl Konar ist Bildungsreferentin bei der SchlaU-Werkstatt für Migrationspädagogik gGmbH und widmet sich im Projekt FEMPower der Weiterentwicklung struktureller Rahmenbedingungen für geflüchtete Mädchen und Frauen in der Berufsausbildung. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen die Konzeption und Durchführung diskriminierungskritischer und diversitätsbewusster Trainings für Berufsbildende Schulen und Ausbildungsbetriebe sowie die Erstellung eines Trainingshandbuchs. Ziel ihrer Arbeit ist es, diese Orte für Themen wie Sprache und Mehrsprachigkeit, Rassismus sowie Diskrimierungserfahrungen geflüchteter Frauen zu sensibilisieren. Durch ihre Tätigkeit macht sie intersektionale Verwobenheiten sichtbar und gestaltet chancengerechtere Bildungsorte. Als Frau mit Migrationsbiografie und lebensweltlicher Mehrsprachigkeit bringt sie eigene Perspektiven ein, die ihre Arbeit prägen. Als ausgebildete DaZ-Lehrkraft und Social Justice und Diversity Trainerin verfügt sie über umfangreiche berufliche Erfahrung in der Schulentwicklungsberatung sowie der Konzeption von Fortbildungen. Ihr Engagement gilt der Stärkung diskriminierter Stimmen. 

Alina Baur ist Bildungsreferentin bei der SchlaU-Werkstatt für Migrationspädagogik gGmbH und arbeitet im Projekt Tragweite in Hamburg zu den Schwerpunkten Mehrsprachigkeit und diskriminierungskritisches Handeln. Sie entwickelt Workshops, Materialien und Veranstaltungen und setzt sich dabei mit der Frage auseinander, wie Bildungsprozesse machtkritisch und zugänglich gestaltet werden können.
Ihr fachlicher Hintergrund in der Sonderpädagogik und ihr Schwerpunkt auf Mehrsprachigkeit und Bildung prägen ihre Arbeit. Ihr Anliegen ist es, pädagogische Praxis so zu reflektieren und weiterzuentwickeln, dass unterschiedliche Wissens- und Lebenswelten als Ausgangspunkt für gemeinsames Lernen, gesellschaftliche Teilhabe und ein vielfältiges Miteinander verstanden werden.

Hier finden Sie weitere Informationen und die Möglichkeit der Anmeldung.