Das vom BIMM konzipierte und durchgeführte mittlerweile 16-teilige Online-Angebot von DaZ-Webinarreihen wurde in diesem Studienjahr bereits das 5. Mal und leider zum letzten Mal bundesweit durchgeführt. Insgesamt 274 Teilnehmer*innen schlossen 2025/26 zum Teil mehrere der zweiteiligen DaZ-Webinarreihen (6 UE) ab. Eingeladen waren Lehrpersonen aus allen Schularten, die sich im Bereich der Deutsch als Zweitsprache-Förderung weiterbilden wollten, wobei die vom BMB empfohlene „Unterrichtsbegleitende Sprachstandsbeobachtung Deutsch als Zweitsprache“ (USB DaZ) als Grundlage und roter Faden diente. Das innovative Format überzeugte seit Jahren Lehrpersonen aus ganz Österreich: Der erste Termin mit drei Unterrichtseinheiten diente der Einführung ins Thema und in die theoretischen Grundlagen. An Termin 2 mit wieder drei Unterrichtseinheiten boten Praktikerinnen getrennt nach Primar- und Sekundarstufe Einblick in die Planung, Gestaltung, Organisation und Reflexion des DaZ-Unterrichts.
Das Angebot wurde in Zeiten von Lockdowns und fehlenden Präsenz-Veranstaltungen von Dagmar Gilly und Katharina Lanzmaier-Ugri in Kooperation mit Lisa Fast-Hertlein konzipiert. Die ersten zwei DaZ-Webinarreihen wurden 2021 von Lisa Fast-Hertlein zu den organisatorischen und rechtlichen Grundlagen gehalten und sollte die im gleichen Jahr gelaunchte Website „DaZ-Unterricht gestalten“ (www.dazunterricht.at) einbinden und bekannt machen. Mittlerweile wuchs das Angebot auf 16 DaZ-Webinarreihen an und deckte Themen ab wie Umgang mit USB DaZ inkl. Förderplanung, Schriftspracherwerb/Alphabetisierung, Wortschatzaufbau und Textkompetenz hin zu Aufgabenorientierung, Analyse von DaZ-Lehrwerken, Transition und fachsensiblen DaZ-Unterricht. Auf besonders großes Interesse stieß im heurigen Schuljahr die DaZ-Webinarreihe über Sprachentwicklungsstörungen und den Sonderpädagogischen Förderbedarf. Besonderer Dank gilt den Vortragenden, u.a. der Pädagogischen Hochschule Steiermark und aus Schulen österreichweit.
Einzelne DaZ-Webinarreihen wurden in das Fortbildungsangebot der PH Steiermark aufgenommen und werden im kommenden Studienjahr als bundesweite Angebote des Instituts für sprachliche und inklusive Bildung fortgesetzt.